SOS-Jugendeinrichtung in Minsk evakuiert
Lage spitzt sich zu

SOS-Jugendeinrichtung in Belarus evakuiert

Aus Sicherheitsgründen musste eine SOS-Jugendeinrichtung in Minsk, Belarus, evakuiert werden.

Ein Teil der Jugendlichen ist im SOS-Kinderdorf selbst untergekommen, andere in einem Feriencamp. Ausserdem hat die Hilfsorganisation angesichts der aktuellen Entwicklung eine Telefon-Hotline eingerichtet und bietet an vier Standorten psychologische Sprechstunden für Kinder und Eltern an, die Opfer von Gewalt geworden sind oder Gewalt mit ansehen mussten. "Wir sind in grosser Sorge um die Sicherheit und das Wohl der Kinder", sagt Tatiana Burova, Leiterin der SOS-Kinderdörfer in Belarus. Die Zahl der Kinder und Eltern, die auf das Unterstützungsangebot zurückgreifen, steigt täglich.

SOS-Hilfe in Belarus

Speziell geschulte Fachleute stünden zudem bereit, um in einer sicheren Umgebung Gespräche mit Kindern zu führen, die Gewalt erfahren haben, und unmittelbare Hilfe zu leisten.

Die SOS-Kinderdörfer sind in Belarus an vier Standorten vertreten und geben 1.000 Kindern ein Zuhause. 2.000 Kinder und ihre Familien werden unterstützt, um sie vor dem Zusammenbrechen zu bewahren. Ausserdem bietet die Hilfsorganisation psychologische und pädagogische Unterstützung an und ist daran beteiligt, den Kinderschutz im Land zu verbessern.

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