Syrien - ein Land, in dem die Kinder nicht zur Ruhe kommen können. – März 30 2020

Im Kriegsland Syrien haben die Kinder zusätzlich zu jahrelanger Gewalt, Flucht und Vertreibung nun auch noch mit Coronavirus zu kämpfen.

Traumatisierte, verstörte, verwaiste Kinder müssen nun mit der nächsten Herausforderung umgehen.

Tausende von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind bereits durch Unterernährung und Krankheiten körperlich geschwächt, was Infektionen und einen schweren Erkrankungsverlauf wesentlich begünstigt. Die Menschen haben oft keinen Zugang zu fliessendem Wasser, genügend Nahrung oder Medikamenten geschweige denn Desinfektionsmitteln und Hygienemasken.

Das syrische Gesundheitssystem ist zusammengebrochen: über die Hälfte der Gesundheitszentren des Landes wurden schwer beschädigt oder zerstört. Es gibt keine funktionierenden Spitäler oder in dieser Krise essenzielle medizinische Ausstattung wie Beatmungsgeräte.

Wie sollen diese Menschen mit einer solchen Pandemie nur umgehen?

Sicher ist: Alleine schaffen sie es nicht - sie sind dringend auf internationale Hilfe und die grossen Hilfsorganisationen wie SOS-Kinderdorf, IKRK, UNICEF und weitere angewiesen, damit sie eine Überlebenschance haben!

SOS-Kinderdorf ist und bleibt seit mehreren Jahren vor Ort und bietet in drei Kinderdörfern den meist schwer traumatisierten verwaisten und verlassenen Mädchen und Jungen ein neues Zuhause.Durch Familienhilfsprogramme werden in Notsituationen wie dieser weitere Familien der Region mit Nahrungsmittelhilfen oder bei der Gesundheitsversorgung unterstützt.

SOS-Kinderdorf Syrien setzt alles daran, möglichst viele Kinder, Jugendliche und Familien mit Nahrung, Medikamenten und dringend benötigten Hygienemitteln auszustatten. Dazu bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.  Ohne diese Hilfe wird das Ausmass der Pandemie für diese Menschen unvorstellbar sein!