SOS-Kinderdorf Liechtenstein wurde von der Regierung mit dem Anerkennungspreis für Chancengleichheit ausgezeichnet
Für bessere Zukunftschancen

UNO-Nachhaltigkeitsziele

Der Plan ist ehrgeizig: Bis 2030 will die Weltgemeinschaft die weltweite Armut beenden, Ungleichheit und Diskriminierung reduzieren, nachhaltiges Wirtschaftswachstum auch in armen Ländern fördern und Umweltprobleme dauerhaft lösen.

Im Unterschied zu den UN-Milleniumszielen von 2000 (den Millennium Development Goals, MDGs), deren Fokus auf Entwicklungsländern lag, gelten die Sustainable Development Goals (SDGs) für alle Länder der UNO. Die „Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN“ betreffen insbesondere die Zukunftschancen und Rechte der Kinder. Die SOS-Kinderdörfer leisten mit all ihren Programmen einen wichtigen Beitrag zu den 17 Sustainable Development Goals (SDGs), die im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet wurden.

Dabei fokussiert sich SOS besonders auf die Bekämpfung von Armut (SDG 1), den Zugang zu menschenwürdiger Arbeit (SDG 8). Wir setzen uns dafür ein, unterschiedliche Chancen und benachteiligte allgemeine Lebensbedingungen dauerhaft und nachhaltig abzubauen (SDG 10) sowie Frieden und Gerechtigkeit zu fördern (SDG 16).

Die SOS-Kinderdörfer werden deshalb auch verstärkt ihren Beitrag zu den SDGs leisten: mit Mikrokrediten für Familien, Ausbildung für Kinder und Jugendliche, Gesundheitsversorgung für Mütter und Babys sowie Aufklärungskampagnen zu Frieden und Gleichberechtigung. Wir haben ein hartes Stück Arbeit vor uns. Denn in nur noch zehn Jahren müssen wir uns an unseren heutigen Versprechungen messen lassen.

Wird ein Kind, das 2030 geboren wird, in einer Welt ohne Armut aufwachsen? In einer friedlichen Welt, mit einer lebenswerten Umwelt? Wir werden das nur schaffen, wenn sich heute junge Menschen die Werte, das Wissen und die Fähigkeiten aneignen können, die sie brauchen, um eine bessere Welt aktiv mitgestalten zu können.

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