Kinder helfen Kinder - Projekt mit SOS-Kinderdorf Liechtenstein
Kinder helfen Kinder - Projekt mit SOS-Kinderdorf Liechtenstein

Kinder helfen Kindern

Zahlreiche engagierte Kinder und Jugendliche setzen sich jedes Jahr für SOS-Kinderdorf Liechtenstein ein. Sie backen, häkeln, nähen, basteln, malen, rennen und verkaufen und schenken so benachteiligten Kindern Hoffnung auf eine bessere Zukunft. In diesem Engagement der Mädchen und Buben steckt viel Herzblut, Kreativität und der Wille, etwas für notleidende Kinder zu bewegen. Wir danken allen Kindern aus Liechtenstein und dem nahen Ausland von ganzem Herzen für ihr Tun und ihre geschätzte Hilfe!

Die Medien berichteten ab Ende Februar 2022 ununterbrochen über den Ukraine-Krieg. Dies bewegte auch die Jugendlichen in Liechtenstein, so sprachen zwei junge Burschen, Lukas Frommelt und Moritz Kind, mit der Jugendarbeiterin aus Eschen, Elisabeth Müssner, darüber, ob und wie man diesen Menschen helfen kann.

Schnell wurde klar, hier kann man mehr tun, als nur Nachrichten zu hören und sich unwohl dabei zu fühlen. Kaum eine Woche später, am Mittwoch, 23. März haben die Jungs zusammen mit der Offenen Jugendarbeit Eschen-Nendeln eine Kuchenaktion auf dem Eschner Dorfplatz organisiert.

Die Socialmedia Werbung zeigte ihre Wirkung, da einige Personen extra für die Aktion gekommen sind. Auch Freunde der Jungs wirkten tatkräftig mit und legten gutes Verkaufsgeschickt an den Tag.

Mit gelber Tischdecke und blauen Servietten wurde symbolisch auf die Ukraine aufmerksam gemacht. Neben Kuchen wurden auch Kaffee und Getränke angeboten sowie mit Musik auf die Aktion aufmerksam gemacht. Die Passanten konnten bei jedem Kuchenstück selber entscheiden, wieviel ihnen dieses wert war.

Nach drei Stunden konnten die Jugendlichen sagen: Die Spendenaktion war ein voller Erfolg!

Die Nachfrage war gross, dass sie am Schluss auf ein leeren Kuchenbuffet und eine volle Kasse blicken konnten. Es wurden insgesamt 1040 CHF gesammelt! Ein grosses Dank gilt den Jugendlichen, der Jugendarbeiterin und natürlich den grosszügigen Kuchengeniesser*innen und Spender*innen dieses Nachmittags!

Jedes Jahr engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Liechtensteinischen Gymnasiums im Rahmen des Unterrichts in Ethik und Religion für Menschen in Not.

So auch 2021: Die Jugendlichen der Klasse 3c entschieden sich, Kinder in Madagaskar zu unterstützen, wo aktuell eine grosse Hungersnot herrscht. So kreierten die Schülerinnen und Schüler einen Flyer und buken eifrig feinste Weihnachtskrömle, die sie Anfang Dezember in den Geschäften und Büros in und um Vaduz gegen eine freiwillige Spende anboten. Dabei sammelten die Schülerinnen und Schüler CHF 1'400.

Klimabedingte Hungersnot

Lehrer Peter Mennel war es wichtig, «dass die jungen Menschen erfahren, wie Klimawandel und Hunger zusammenhängen, und eine Möglichkeit zu konkretem Tun erhalten». Die klimabedingte Hungersnot in Madagaskar ist eine grosse Herausforderung für die Menschen dort. Seit vier Jahren herrscht Dürre, auch die diesjährige Ernte ist verdorrt. Den verzweifelten Kindern und Familien wird unter anderem durch die Unterstützung der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Zugang zu Nahrungsprogrammen und Wasser geboten. Das Projekt wird von SOS-Kinderdorf umgesetzt, welches seit mehr als 30 Jahren in Madagaskar tätig ist und ein neunmonatiges Nothilfeprogramm für die hungernde Bevölkerung lanciert hat.

Unter dem Jahresmotte „OSV bewirkt“ sollen die Schüler der Oberschule Vaduz 2021 eine caritative Aktion auf die Beine stellen. In der 2b brachte ein Schüler einen Flyer von „SOS-Kinderdorf Liechtenstein“ mit in die Schule und schnell war klar, dass Geld für ein Projekt in Afrika gesammelt werden soll.

Wir von SOS-Kinderdorf besuchten die Schülerinnen und Schüler in der Klasse und stellten den interessierten Jugendlichen das Projekt vor.  Mit 170 Franken kann beispielsweise in Niger eine Fusspumpe zur Bewässerung der Felder angeschafft werden und mit weiteren 30 Franken kann einer Familie eine Ziege finanziert werden. Das Ziel der Klasse war es, mindestens 200 Franken zu sammeln.

Grosser Einsatz der Jugendlichen trotz Hindernissen

Durch den Verkauf von selbstgemachten „Krömle“ und frischen Waffeln am Schaaner Weihnachtsmarkt, wollte die Klasse das Geld verdienen. Durch die Corona Auflagen konnte diese Idee leider nicht umgesetzt werden.

Die Schülerinnen und Schüler gaben aber nicht auf und kamen in ihrer Freizeit an einem Samstagvormittag in die Schule, um mit viel Liebe und Geduld über 1‘500 Kekse zu backen. Diese wurden dann in Säckchen verpackt und an Bekannte und Verwandte verkauft.

So kamen am Ende stolze 541 Franken für eine Wasserpumpe und 12 Ziegen zusammen! Der Stolz und die Freude über diese tolle Spende stand den Jugendlichen in ins Gesicht geschrieben!

Gehäkelt und genäht für hungernde Kinder in Madagaskar

Zwei engagierte Mädchen verkauften am Weihnachtsmarkt Schaan ihre selbstgehäkelten Kuscheltiere sowie hübsche Wimpel und Dekoherzen. Sie trotzten dem kalten und windigen Wetter und sammelten so CHF 1'000 für hungernde Kinder in Madagaskar. Ein grossartiges Engagement der beiden Mädchen - herzlichen Dank!

Elisa gestaltet Buch für Kinder in Liechtenstein und Afrika

Elisa Di Benedetto ist 16 Jahre alt und besucht die Realschule in Eschen. Ihr Abschlussprojekt ist ein Kinderbuch für 3 bis 5 Jährige, das sie selbst gestaltet und geschrieben hat. Der Erlös durch den Verkauf des Buches kommt vollumfänglich dem SOS-Kinderdorf (Liechtenstein) e. V. und damit dem Kinderdorf für ehemalige Kindersoldaten in Bangui, in Zentral Afrika zugute.

Das Malen gehört zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen von Elisa Di Benedetto. Beruflich möchte sie sich einmal im sozialen Bereich engagieren.

Das Buch kann direkt für CHF 25.00 oder Spende nach Wahl bei SOS-Kinderdorf Liechtenstein bezogen werden: willkommen@sos-kinderdorf.li oder +423 222 01 01.

Spendenaktion der formatio Privatschule

Während der letzten Thementage an der formatio Privatschule erfuhren die Kinder mehr über Kinderrechte sowie die Lebensgeschichten der Kinder, die ohne Eltern aufwachsen müssen. Das Interesse der Kinder war riesig, sie waren auch sehr betroffen von den Umständen, in welchen viele Mädchen und Buben aufwachsen müssen. Beim anschliessenden Spendenlauf sammelten die Kinder sagenhafte 8'545 Fr.!

Jedes Jahr finden in der formatio Privatschule so genannte «Thementage» statt. Dieses Mal haben sich die Lernenden der Sekundarschule während zwei Tagen damit befasst, unter welchen Umständen andere Kinder auf dieser Welt aufwachsen und welche Rechte Kinder überhaupt haben. Ein Thema, welches grosses Interesse weckte. So meinte Moritz: «Dank der Thementage und dem SOS-Kinderdorf habe ich nun erfahren, welche Rechte ich habe. Mein politisches Interesse wurde dadurch geweckt.»

Neben Expertinnen-Vorträgen von Carola Büchel (SOS-Kinderdorf Liechtenstein) und Katrin Grabner (Kinderrechtsexpertin bei SOS-Kinderdorf Österreich) beschäftigten sich die Mädchen und Buben mit den Lebensgeschichten von Kindern, die in einem SOS-Kinderdorf aufwachsen. «Durch die Thementage wurde mir bewusst, wie gut wir es hier in Liechtenstein haben. Umso schöner ist es zu sehen, dass SOS-Kinderdorf Kindern und Jugendlichen in Not hilft», so die Aussage von Schülerin Jessica.

Höhepunkt dieser Veranstaltung war der Spendenlauf, bei welchem schlussendlich dank des sportlichen Einsatzes der stolze Betrag von CHF 8'454 gespendet wurde. Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler wird dieser grosszügige Spendenbetrag in Impfungen, Schulbücher, Nothilfe- und Essenspakete, Moskitonetze Ziegen und Milchkühe für bedürftige Familien und Kinder investiert. Die Scheckübergabe am vergangenen Freitag sorgte für viele strahlende Gesichter

Schellenberger Primarschüler organisieren Spendenaktion

Der Stolz und die Freude der Mädchen und Buben aus den zwei Mittelstufenklassen hätte nicht grösser sein können, als sie einen Scheck in der Höhe von CHF 1'400 an SOS-Kinderdorf Liechtenstein übergeben durften.

«Wir haben Kirschkernkissen und Haargummis genäht, Tonschalen hergestellt und Nagelbilder gebastelt» erzählten die Kinder. «Dann haben wir beim Dorfladen und bei unseren Familien und Bekannten die Sachen verkauft, ein Mädchen hat dazu noch Klarinette gespielt». Jessica Meier,
verantwortliche Lehrperson an der Primarschule Schellenberg, bestätigt, dass die Primarschüler und -schülerinnen «mit einer riesigen Begeisterung» an dieser Spendenaktion mitmachten.

Geld fliesst in Schulmaterial und Ziegen
Anlässlich der Scheckübergabe erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über die Kinder,
welche in einem SOS-Kinderdorf aufwachsen. Sie waren tief bewegt über die Schicksale der Kinder, welche keine Eltern mehr haben oder sich die Eltern nicht mehr um sie kümmern konnten. Mittels einer Abstimmung entschieden sie schlussendlich, die Hälfte des Geldes für Schulmaterial bedürftiger Kinder in Afrika einzusetzen. Mit der anderen Hälfte werden Ziegen gekauft, welche Familien durch den Verkauf der Milch und des Käses ein Einkommen ermöglichen.

Gymi for Change und die Klasse 2c unterstützen Menschen in Äthopien

Da aufgrund der Corona—Massnahmen die Weihnachtsmärkte abgesagt wurden, suchte die Gruppe Gymi For Change nach einer Alternative für ihren jährlichen Weihnachstmarkt-Stand und fand sie im
Wohlfühlmarkt Schaan.

Dieser Markt bietet unter dem Motto «gsunds & feins» mehrmals im Jahr hochwertige regionale Produkte aus Liechtenstein und der Schweiz an. Am Samstag, den 28. November, konnten die
Schüler*innen durch die spontane Unterstützung der Organisatorin Karin Brandstetter von 10.00 bis 17.00 Uhr im Lindahof ihre Produkte gegen freiwillige Spenden anbieten. Neben den über 1000 Weihnachtskeksen gab es auch wieder selbgemachtes Brot (von Frank Wilke, brotbackkurse.com) und selbst gefertigte Decken und Strickwaren von Eltern und Großeltern. Insgesamt konnte – auch  begünstigt durch eine kräftige Spende von Grosseltern eines Gymi For Change-Mitglieds - ein toller Gewinn von 2000 SFR erzielt werden. Er kommt dem Äthiopien-Projekt des SOS-Kinderdorf Liechtenstein zu Gute.

Für die Kinder in Äthiopien gibt es kaum Aussichten auf eine bessere Zukunft. Die Einschulungsquote des Landes gehört zu den niedrigsten der Welt. Viele Kinder können noch nicht einmal eine Primarschule besuchen und müssen stattdessen arbeiten. Vor allem während den Monaten April bis August herrscht in der Region akuter Nahrungs- und Wassermangel. Dieses Jahr herrschte eine Heuschreckenplage, welche grosse Teile der Ernte vernichtete.  Viele Kinder werden auf der Strasse ausgesetzt oder sind Aidswaisen. Um zu überleben, müssen diese Kinder arbeiten, statt in die Schule zu gehen. Ausbeutung und Gewalt gegen Kinder ist weit verbreitet. Mangelernährung, verschmutztes Trinkwasser und fehlende sanitäre Einrichtungen führen zu Krankheiten, für deren medizinische Behandlung das Geld fehlt.

Die Organisation SOS-Kinderdorf ist seit vielen Jahren in der Harari Region und verbessert mit dem mehrjährigen Hilfsprogramm das Leben Hunderter Kinder und ihrer Eltern langfristig und nachhaltig. Ziel ist es, die Menschen zu befähigen, dass sie künftig selbst genug Einkommen für die Familien generieren und sich angemessen um ihre Kinder kümmern können. Kinder sollen Zugang zu Nahrung, Bildung und Gesundheitsversorgung erhalten.

Um den Beitrag des Gymnasiums für die Projekte des SOS Kinderdorf Liechtenstein zu erhöhen, organisierte Gymi For Change-Begleitlehrer Peter Mennel seine alljährliche Cookies-For-Kids-Aktion ebenfalls zu diesem Zweck. Die Schüler*innen der Klasse 2c besuchten am Freitag, den 11.Dezember 2020, in Vaduz und Schaan die Büros und Geschäfte und boten ihre selbst gemachten Krömle gegen Spenden an. Dabei kam der grossartige Sammelbetrag von 2050,- SFR zusammen.

Ein grosser Dank gebührt den Schüler*innen von Gymi For Change und der Klasse 2c und all ihren UntersützerInnen für ihren tollen Einsatz. Sie haben auch in schwierigen Zeiten nicht vergessen, auch mal über den Tellerrand zu schauen und die Not der Menschen in anderen Ländern wahrzunehmen und sich dafür einzusetzen.

Emma und Charlotte verkaufen Krömle

Die Tante von Charlotte und Emma feierte Geburtstag. Da sie aber auf Geschenke verzichtete und ihre Gäste bat, stattdessen lieber Flüchtlingskinder in Griechenland zu unterstützen, beschlossen Emma und Charlotte, Krömle zu backen und zu verkaufen. Mit viel Herzblut und Freude buken die zwei Mädchen leckere Süssigkeiten und boten diese an ihrem wunderschön gestalteten Stand feil. So konnten sie die stolze Summe von CHF 200 an ihre Tante zugunsten der SOS-Flüchtlingshilfe übergeben!

Kuchenaktion für SOS-Kinderdorf

Wunderbar, wenn Privatpersonen sich für Menschen in Not einsetzen. Noch schöner, wenn es Jugendliche sind, welche voller Tatendrang Kuchen backen für Kinder und Familien, die in Armut leben. So geschehen an der Realschule Eschen.

Fünf engagierte Mädels der Realschule Eschen führten auf eigene Initiative eine tolle Spendenaktion zugunsten von SOS-Kinderdorf durch: An zwei Tagen kreierten sie leeeeeeckere Kuchen und verkauften diese in der Pause an ihre Mitschülerinnen und -schüler.

So konnten sie uns am Schluss sagenhafte CHF 450.00 übergeben! Sie wünschten sich, dass dieses Geld in unsere Ziegenaktion 🐐🐐🐐 zugunsten notleidender Familien in Äthiopien fliesst. "Wir wollten etwas für diese Kinder in Not machen. Wir wissen, dass dieses Geld durch SOS-Kinderdorf am richtigen Ort ankommt und finden es cool, dass wir Ziegen kaufen können", so Elisa, eines der fünf Mädchen. 15 Familien, die in Armut leben, erhalten so langfristige und nachhaltige Hilfe - einfach schön. Danke an die engagierten und fleissigen Kuchenbäckerinnen!

Jeweils in der Fastenzeit organisiert die Religionslehrerin Monika Mandel den "Brot- und Blumentag" an der Gemeindeschule Eschen. An dem Tag verkaufen die Mädchen und Buben Blumen zugunsten eines karitativen Projekts und erhalten ein feines Brot zur Pause.

In diesem Jahr sammelten die Buben und Mädchen Geld für von der Hungersnot betroffene Kinder in Madagaskar. Dieses wird von SOS-Kinderdorf umgesetzt und kommt rund 15'000 Babys, Kindern und Eltern zugute. Carola Büchel, Leiterin Programme & Kommunikation von SOS-Kinderdorf Liechtenstein, durfte den Kindern das Projekt vorstellen. Die Primarschülerinnen und -schüler hatten eigens noch ein Lied einstudiert und waren begeistert bei der Sache.

Bei dieser wunderbaren Aktion durfte SOS-Kinderdorf schlussendlich über CHF 1'700 einnehmen!